Afrika-Cup Wetten in der Schweiz: zwei Veranstalter, ein abgeschlossener Markt

Updated Oktober 2026
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Stand: 19 Oktober 2026 – geprüft gegen die Gespa-Bewilligungsliste und die Spielregeln von Swisslos Sporttip (Version 4.2) sowie die Spielbedingungen von Loterie Romande Jouez Sport.

Ein ausgetrockneter Fussballplatz mit Rasenstreifen im warmen Nachmittagslicht, im Hintergrund Palmen und ein flaches Stadiondach.
Der Afrika-Cup 2027 soll vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden.

Wer in der Schweiz auf den Afrika-Cup wetten will, hat genau zwei Türen: Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport. Alles andere läuft ausserhalb der Bewilligung. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Rechtslage in der Schweiz, zum Spielerschutz sowie eine Einordnung des legalen Angebots und der Risiken bei ausländischen Plattformen.

Der Afrika-Cup ist ein Fussballturnier der Confédération Africaine de Football und wurde erstmals 1957 ausgetragen. Ägypten hält mit sieben Titeln den Rekord, Samuel Eto’o ist mit 18 Treffern Rekordtorschütze. Seit 2019 nehmen 24 Mannschaften teil. Die letzte Austragung war der Afrika-Cup 2025, gespielt vom 21. Dezember 2025 bis zum 18. Januar 2026 in Marokko; das Turnier war eigens vom Sommer 2025 auf den Jahreswechsel verschoben worden, um den Terminkonflikt mit der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025 zu entschärfen. Die nächste Ausgabe ist der Afrika-Cup 2027, geplant vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda. 54 Mannschaften haben sich zur Qualifikation gemeldet. Es gibt keinen Afrika-Cup 2026 – das Turnier kennt keinen Jahresrhythmus, der eine Ausgabe in diesem Jahr tragen würde; das «2026» im Stichwort steht für das Publikationsjahr dieses Textes, nicht für einen Wettbewerb.

Diese Seite folgt einem nüchternen Aufbau: zuerst der Vergleich der zwei Schweizer Veranstalter, dann das Turnier selbst, dann Recht, Spielerschutz, Wettarten, Spielplan – und am Ende die FAQ.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die zwei Schweizer Veranstalter im direkten Vergleich
  2. Was den Afrika-Cup als Wettgegenstand ausmacht
  3. Rechtslage in der Schweiz: zwei Bewilligte, geschlossene Liste
  4. Spielerschutz: Limiten, Spielsperre und das eigene Budget
  5. Wettarten, Limits und die Frage, was die Quote wirklich bedeutet
  6. Spielplan, Ausgabe und die Frage der nächsten Austragung
  7. Swisslos Sporttip im Bild
  8. Loterie Romande Jouez Sport im Bild
  9. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung
  10. Eine letzte Rechnung: was kostet ein Afrika-Cup-Spiel im Schnitt?
  11. Häufige Fragen zum Afrika-Cup und zu Wetten darauf

Die zwei Schweizer Veranstalter im direkten Vergleich

Die interkantonale Vereinbarung hat die Zahl der Sportwetten-Veranstalter in der Schweiz auf zwei begrenzt. Beide sind bewilligt, beide stehen unter der Aufsicht der Gespa, und beide unterscheiden sich vor allem in der Region, die sie bedienen. Wer in der Deutschschweiz wohnt, kommt zu Swisslos Sporttip; wer in der Romandie oder im Tessin lebt, zu Jouez Sport – die Gebiete sind klar getrennt, ein Konto beim «falschen» Anbieter ist nicht möglich.

Ein Fussball liegt auf rotbraunem Sand am Rand eines Dorfes, die Abendsonne wirft lange Schatten.
Der Afrika-Cup 2025 fand vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko mit 24 Nationen statt.

Die folgende Tabelle stellt die zwei Bewilligten gegenüber und ordnet sie nach den Kriterien, die für Wettende auf den Afrika-Cup tatsächlich zählen: die Bewilligung selbst, die Trägerschaft und das Produkt.

Anbieter Schweizer Bewilligung Trägerschaft und Produkt
Swisslos Sporttip Gespa-Bewilligung als Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS) Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft (Sitz Basel); Produkt Sporttip; Servicegebiet Deutschschweiz, Tessin, Liechtenstein
Loterie Romande Jouez Sport Gespa-Bewilligung als Grossspiel (Veranstalter- und Spielbewilligung nach BGS) Loterie Romande (Société de la Loterie de la Suisse Romande); Produkt Jouez Sport; Servicegebiet FR, GE, JU, NE, VD, VS

Der Wert dieser Tabelle liegt in der Eindeutigkeit. Wer in seinem Kanton kein Konto eröffnen kann, weil er im Servicegebiet des anderen Veranstalters liegt, hat in der Schweiz keine legale Alternative – die beiden Marken oben schliessen den Kreis, ein dritter bewilligter Anbieter existiert nicht. Das hat Folgen: Wer etwa in Genf wohnt, kann bei Swisslos kein Online-Konto führen, und wer in St. Gallen wohnt, kann nicht zu Jouez Sport. Was bleibt, ist der Wechsel in eine ausländische Plattform – mit allen Risiken, die das Kapitel zur Rechtslage gleich auflistet.

Wer die zwei Anbieter auf das konkrete Afrika-Cup-Angebot prüft, achtet am besten auf drei Dinge: ob die Voraussage überhaupt im Wettprogramm auftaucht (siehe Gespa-Liste), welche Limits gelten (Mindest- und Höchsteinsatz), und ob das Cash-Out für die eigene Wettart verfügbar ist. Diese Punkte decken die nächsten Abschnitte ab.

Was den Afrika-Cup als Wettgegenstand ausmacht

Der Wettbewerb folgt einem Schema, das sich seit 2019 nicht grundlegend verändert hat: Sechs Vierergruppen, die Ersten und Zweiten kommen weiter, dazu die vier besten Gruppendritten – sechzehn Mannschaften in der K.-o.-Runde. Bei Gleichstand nach 90 Minuten folgt Verlängerung und Elfmeterschiessen, was für Wettende eine eigene Frage aufwirft, die der Abschnitt zu den Spielregeln unten beantwortet.

Was den Afrika-Cup für Schweizer Wettende besonders macht, ist das Fehlen einer Heimmannschaft. Die Schweiz nimmt nicht teil, also fällt das identitätsstiftende Moment anderer Turniere weg – gewettet wird auf ein Turnier, das fern stattfindet und dessen Quoten sich nicht an einem nationalen Mitfiebern ausrichten. Das hat zwei Seiten: Die Quoten bilden die Kräfteverhältnisse zwischen den afrikanischen Mannschaften sachlicher ab, ohne den Stimmungsaufschlag eines Heimspiels, aber auch ohne das Sonderangebot, das manche ausländische Plattform für ein Schweizer Publikum drauflegt.

Eine Eigenheit der jüngsten Ausgabe gehört auf jede Wett-Checkliste: Im Finale des Afrika-Cups 2025 am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Marokko mit 1:0 nach Verlängerung. Zwei Monate später wertete die CAF das Spiel mit 3:0 für Marokko, weil Senegals Spieler nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff den Platz vorübergehend verlassen hatten; der senegalesische Verband kündigte Berufung beim CAS an. Für eine Siegerwette «Senegal» bedeutet das: das Resultat wurde nachträglich auf dem Papier geändert. Solche nachträglichen Wertungen sind bei Grossanlässen selten, aber nicht einzigartig – wer auf Turniersieger wetten will, sollte wissen, dass ein Ergebnis, das im Stadion feststeht, nicht in Stein gemeisselt ist.

Rechtslage in der Schweiz: zwei Bewilligte, geschlossene Liste

In der Schweiz sind Sportwetten ein Grossspiel im Sinne des Geldspielgesetzes (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019). Sie werden nicht von der ESBK beaufsichtigt – die ESBK ist nur für Casinos zuständig –, sondern von der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht mit Sitz in Bern. Eine Bewilligung besteht aus zwei Teilen: einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung pro Spiel- oder Wettangebot. Die Bewilligung gilt nur in der Schweiz; eine ausländische Lizenz – aus Curaçao, Malta, Deutschland oder sonst wo – hat hier keine Wirkung. Das ist der entscheidende Satz, an dem jede Bewertung einer Plattform hängt.

Ein Bergpass in den Schweizer Alpen mit leerer Strasse und Schneeresten am Rand im ersten Frühlicht.
Im Finale des Afrika-Cups 2025 am 18. Januar 2026 gewann Senegal gegen Gastgeber Marokko 1:0 nach Verlängerung.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Swisslos bedient die deutschsprachigen Kantone, das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Die Loterie Romande bedient die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Ein Online-Konto bei einem der beiden setzt Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im jeweiligen Vertragsgebiet voraus; bei der Registrierung wird der Ausweis hochgeladen und gegen Adressdatenbanken geprüft.

Was gewettet werden darf, ist abschliessend geregelt. Die Gespa führt eine Liste der erlaubten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten (Stand vom 10.09.2026). Wetten auf Wetter, Politik oder TV-Shows sind nicht erlaubt. Qualifikationsrunden sind nur wetttbar, wenn sie auf der Liste stehen; Frauenwettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind; Rangwetten nur, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder das Podium entscheidet, nie auf Trainingsläufe. Eckball- oder Kartenmärkte und ein E-Sport-Bereich erscheinen nicht auf der Liste. Veranstaltungen mit überwiegend Minderjährigen sind ausgeschlossen. Live-Wetten sind zulässig, vor Spielbeginn und live, soweit der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hält; das BGS kennt keine zusätzliche statutarische Schranke für einzelne Live-Märkte. Über die Legalität virtueller Sportarten sagt das Gesetz nichts Konkretes; zu E-Sports notiert die Liste schlicht keine Position.

Diese Geschlossenheit hat zwei Seiten. Sie schützt den Spielenden, weil das Angebot begrenzt und von einer Aufsicht geprüft ist – ein Konto ist gesperrt, wenn der Spieler sich selbst aussperrt, Gewinne gehen nur auf ein Konto im eigenen Namen, es gibt keine Kredite an Spieler. Sie beschränkt den Spielenden, weil Auswahl und Quoten nicht mit dem breiten internationalen Markt vergleichbar sind. Beide Seiten gehören zur selben Bewilligung.

Wer sich ausserhalb dieser zwei Wege bewegt, bewegt sich ausserhalb des Gesetzes. Eine ausländische Lizenz hat in der Schweiz keine Kraft, das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist eine Straftat – bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Handeln bis zu fünf Jahre. Der Spielende wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können im Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden; es gibt keinen Schweizer Ausschlussregister-Anschluss und keine Schweizer Rekursmöglichkeit. Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekomanbieter per DNS blockieren; Ende 2025 standen 671 Domains auf der Liste, und blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt – das sogenannte Domain-Hopping. Gegen Zahlungen selbst gibt es kein Schweizer Werkzeug: Banken oder Karten sperren Zahlungen an nicht bewilligte Anbieter nicht.

Werbung für nicht bewilligte Glücksspiele in der Schweiz ist verboten und kann mit einer Busse bis CHF 500’000 bestraft werden. Wer ein Angebot im Netz findet, das mit dem Afrika-Cup wirbt, ohne zu Swisslos oder Loterie Romande zu gehören, sollte genau hinschauen: Es ist wahrscheinlich Werbung, die gegen das BGS verstösst – und ein Hinweis darauf, dass der Anbieter die Schweizer Rechtslage ignoriert.

Spielerschutz: Limiten, Spielsperre und das eigene Budget

Der Spielerschutz gilt unabhängig vom Turnier – ob Schweizer Beteiligung oder nicht. Für die zwei Schweizer Veranstalter ist er in den Spielregeln verbindlich festgehalten.

Wer bei Swisslos Sporttip mitspielen will, muss vor der ersten Teilnahme eigene Verlustlimiten setzen, und zwar für 1, 7 und 30 Tage. Die Obergrenze liegt bei CHF 9’999 – wer unter 21 ist, bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage setzen. Diese Limiten sind keine staatlichen Höchstwerte, sondern eigene Werte, die der Veranstalter vom Spielenden verlangt; das BGS verlangt, dass überhaupt Limiten gesetzt werden, der konkrete Wert ist Sache des Spielenden.

Bei der Loterie Romande gilt Entsprechendes. Die Spielsperre selbst funktioniert schweizweit gleich: Wer sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren lässt, kann die Sperre vor Fristablauf nicht aufheben. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Wer ausgeschlossen ist oder minderjährig ist, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Diese Sätze klingen trocken, sind aber genau das, was bei einem Turnier ohne Schweizer Mannschaft zählt. Die Liga da fehnt, die Mannschaft da fehnt, der eigene Anlass zum Mitfiebern da fehlt – was bleibt, ist das eigene Budget. Wer sich vor dem Afrika-Cup 2027 eine Verlustlimite setzt, hat eine harte Grenze, die unabhängig davon greift, ob die eigene Mannschaft spielt oder nicht.

Gespa-Testkäufe 2025 haben allerdings gezeigt, dass der Schutz an Verkaufsstellen löchrig ist: In 47,5 % von 200 Testfällen wurde eine Sportwette an einen Minderjährigen verkauft. Der Online-Schutz mit Ausweisprüfung ist enger, aber er hängt davon ab, dass der Spielende sich an die eigenen Limiten hält.

Wettarten, Limits und die Frage, was die Quote wirklich bedeutet

Sporttip unterscheidet klar zwischen Wetteinsatz, Quote und Gewinn. Eine Einzelwette ist eine Wette auf eine Voraussage, eine Kombiwette kombiniert mehrere Voraussagen auf einem Schein, eine Systemwette kombiniert mehrere Voraussagen so, dass auch bei einem falschen Tipp noch ein Gewinn möglich ist. Bei jeder dieser Wetten gilt: Der Mindesteinsatz beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette und CHF 10’000 pro Systemwette. Swisslos kann diese Limits jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern; eine Wette über dem Limit wird nicht angenommen.

Zwei Eigentümlichkeiten der Schweizer Sportwetten-Landschaft verdienen besondere Aufmerksamkeit. Erstens: Was als «reguläre Spielzeit» zählt, hängt von der Wettart ab. Die reguläre Spielzeit umfasst die normale Spieldauer (beim Fussball 90 Minuten) plus Nachspielzeit; Verlängerung und Elfmeterschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer also auf den Spielausgang eines Viertelfinals wettet, wettet auf 90 Minuten plus Nachspielzeit – nicht auf das Ergebnis nach Verlängerung. Wer auf «Sieger des Spiels» wettet und das Spiel in die Verlängerung geht, hat die Wette auf das Ergebnis nach 90 Minuten abgeschlossen; das Elfmeterschiessen ist da nicht mitgemeint, ausser die Wette ist explizit so formuliert. Zweitens: Cash-Out ist bei Sporttip nur online und nur als vollständiges Cash-Out verfügbar – Teilauszahlungen gibt es nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche Gewinn ohne vorzeitige Auszahlung, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten.

Die Quote selbst ist eine Verhältniszahl, kein Wahrscheinlichkeitswert. Eine Quote von 2.10 bedeutet: Ein Einsatz von CHF 10 wird bei einem Treffer mit CHF 21 zurückgezahlt, der Nettogewinn ist CHF 11. Was die Quote nicht zeigt, ist die Marge des Veranstalters – der Anteil, der auf jedem Franken Einsatz eingepreist ist und im Mittel an den Veranstalter geht. Dazu gleich ein Beispiel.

Boni, Boosts und Gewinnsteigerung: was bei Sporttip greift

Wer Sporttip nutzt, begegnet drei Instrumenten, die den Gewinn mechanisch verändern: den Quotenboost, den Profitboost und den Kombiboost. Alle drei sind an klare Bedingungen geknüpft.

Der Quotenboost gilt nur online, nur für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage und ist pro Wettendem nur einmal nutzbar. Der Profitboost erhöht den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz; auch er ist pro Wettendem einmal nutzbar, in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Der Kombiboost gilt nur online (Prematch, Live, Systemwetten) und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50; der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn solchen Voraussagen. Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Wer mit vier Tipps-Quizmindestquote 1.50 spielt, bekommt 5 % oben drauf; wer fünfzehn schafft, bekommt den Einsatz verdoppelt – sofern die Limits nicht greifen.

Bei alledem gilt: Ein «Boost» oder «Bonus» ist keine geschenkte Quote, sondern ein Aufschlag auf den Nettogewinn unter klaren Bedingungen. Wer auf den Afrika-Cup mit einer Kombiwette wetten will, sollte sich überlegen, ob die Voraussagen wirklich alle für sich genommen sinnvoll sind – der Kombiboost belohnt die Anzahl der Tipps, nicht deren Qualität.

Steuern: wann ein Gewinn wirklich steuerfrei ist

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn und werden erst darüber besteuert. Die Bundesgrenze liegt seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400); der kantonale Steuerfreibetrag unterscheidet sich je nach Kanton, weshalb der verbreitete Hinweis «je nach Kanton» kein Ausweichmanöver ist, sondern eine sachliche Notwendigkeit. Über der Grenze zieht der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ab, die der Spielende über die Steuererklärung zurückholen kann. Für die typische Afrika-Cup-Wette – Einsatz im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Frankenbereich, Quote zwischen 1.50 und 4.00 – liegt der Gewinn klar unter dem Freibetrag, sowohl auf Bundes- als auch auf Kantonsebene. Es fällt weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer an. Eine Wettsteuer auf den Einsatz existiert in der Schweiz nicht; wer eine Plattform mit «5 % Wettsteuer» auf den Einsatz wirbt, bietet entweder eine ausländische Regelung an oder beschreibt eine Marge in einer werblichen Sprache.

Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen keiner Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis kann sie als Einkommen erfassen – der Thurgau etwa besteuert Gewinne aus ausländischen Grossspielen unabhängig von der Höhe voll als Einkommen. Das ist ein Punkt, der in Werbung mit «steuerfreien Gewinnen» gerne unterschlagen wird.

Spielplan, Ausgabe und die Frage der nächsten Austragung

Die nächste Ausgabe des Afrika-Cups, der Afrika-Cup 2027, soll vom 19. Juni bis zum 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda stattfinden. Das sind die drei ostafrikanischen Gastgeberländer, die sich die Austragung teilen. 54 Mannschaften haben sich für die Qualifikation gemeldet – ein Rekordwert, der die Auswahl vergrössert, aber auch das Wettangebot breiter macht, weil mehr Teams mit unterschiedlichen Niveaus antreten. Nach dieser Ausgabe soll das Turnier ab 2028 nur noch alle vier Jahre stattfinden.

Was das für den Wettkalender bedeutet: Die Gruppenphase läuft in den ersten beiden Wochen, das Achtelfinale folgt, dann Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Schweizer Wettende, die bei Sporttip oder Jouez Sport spielen, sehen die Voraussagen in dem Mass, wie die Gespa-Liste das Turnier führt – ein Afrika-Cup ist in der Regel als Fussball-Grossanlass gelistet, aber die konkrete Marktstruktur (Gruppenphase, K.-o.-Runde, Torschützen, Handicap) hängt vom Wettprogramm des Veranstalters zum Zeitpunkt der Austragung ab. Bis zum Turnierbeginn 2027 wird sich das Programm mehrfach ändern.

Was die letzte Ausgabe zeigt: Torschützenkönig des Afrika-Cups 2025 war Brahim Díaz (Marokko) mit fünf Treffern. Im Spiel um Platz 3 gewann Nigeria gegen Ägypten im Elfmeterschiessen mit 4:2. Wer auf den Torschützenkönig einer früheren Ausgabe gewettet hat, weiss, dass solche Spezialwetten eigene Risiken tragen – die Auswahl ist gross, die Form eines einzelnen Spielers über fünf Spiele schwer zu prognostizieren. Wer eine Wette auf den Torschützenkönig des Afrika-Cups 2027 in Erwägung zieht, sollte sich fragen, ob sein Kandidat in der Vorrunde überhaupt genug Einsätze bekommt.

Swisslos Sporttip im Bild

Swisslos Sporttip ist der eine der zwei bewilligten Sportwetten-Anbieter der Schweiz, zuständig für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein. Die Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel führt das Produkt; 2025 hat Swisslos insgesamt CHF 562 Mio. Reingewinn verteilt, davon CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz. CHF 109 Mio. davon stammten aus den Sportwetten, 2024 waren es CHF 122 Mio. Das sind die Zahlen, die zeigen, dass Sporttip kein Nischenprodukt ist, sondern ein Massengeschäft mit klarer Aufsicht.

Für Afrika-Cup-Wetten bedeutet das: Das Wettprogramm zu Grossanlässen ist bei Sporttip breit, das Angebot an Einzel-, Kombi- und Systemwetten vollständig, Cash-Out online verfügbar (wenn auch nicht garantiert für jeden Markt), Live-Wetten auf Fussball möglich. Die Limiten – CHF 1 bis CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombiwette, bis CHF 10’000 bei Systemwetten – sind im internationalen Vergleich eng, aber ausreichend für die meisten Spielenden. Das gewichtige Eigenkapital und die klare Aufsicht durch die Gespa geben dem Produkt eine Solidität, die kein ausländischer Anbieter auf Schweizer Boden replizieren kann.

Der Nachteil liegt in der Geschlossenheit des Angebots: Nur was auf der Gespa-Liste steht, wird angeboten. Wer auf exotische Coronas oder Kartenmärkte wettet, sucht vergebene Werte; wer auf E-Sports wetten will, sucht ebenfalls vergebene Werte. Diese Engführung ist die Kehrseite der Bewilligung – sie ist die Bedingung dafür, dass das Angebot in der Schweiz überhaupt stattfinden kann.

Urteil: Für Schweizer Wettende mit Wohnsitz im Sporttip-Gebiet ist Swisslos die einzige legale Adresse für Afrika-Cup-Wetten. Das Angebot deckt die wichtigsten Märkte, die Limits sind alltagstauglich, die Aufsicht ist real. Wer höhere Einsätze oder ein breiteres Wettprogramm sucht, muss wissen, dass er die Schweizer Bewilligung dabei verlässt.

Loterie Romande Jouez Sport im Bild

Die Loterie Romande führt mit Jouez Sport das Gegenstück zu Sporttip für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende sind die sichtbaren Ausmasse des Unternehmens; Sitz des Kontakts ist Avenue de Provence 14 in 1001 Lausanne. Die Loterie Romande ist die zweite bewilligte Veranstalterin von Sportwetten in der Schweiz, und ihr Produkt folgt derselben Gespa-Bewilligung wie Sporttip.

Für Wettende in der Romandie ist Jouez Sport das, was Sporttip für die Deutschschweiz ist: die einzige legale Tür. Das Wettprogramm ist parallel aufgebaut, die Limiten vergleichbar, Cash-Out online verfügbar. Der Unterschied liegt in der Sprache und in der regionalen Verankerung – wer in Genf lebt und einen Wettschein abgeben will, geht zur Verkaufsstelle oder loggt sich bei jeux.loro.ch ein, nicht bei Swisslos.

Urteil: Wer im Servicegebiet der Loterie Romande wohnt, hat mit Jouez Sport einen vollwertigen, bewilligten Zugang zu Afrika-Cup-Wetten. Die Funktionalität ist mit Sporttip vergleichbar, die Limits und das Spielerschutzregime sind identisch, der Vertriebsweg ist dichter (Verkaufsstellen). Wer die Romandie verlässt und in der Deutschschweiz wohnt, kann bei diesem Produkt nicht mitspielen.

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung

Die folgenden Marken tauchen in der Schweiz in Werbung, Affiliate-Vergleichen oder direkter Online-Suche auf. Sie alle haben keine Schweizer Bewilligung – das heisst: Sie dürfen in der Schweiz keine Sportwetten anbieten, sie sind nicht an das Schweizer Ausschlussregister angeschlossen, Schweizer Wettende haben keine Schweizer Rekursmöglichkeit, und ihre Domains können auf der Gespa-Sperrliste landen. Eine ausländische Lizenz aus Curaçao, Malta oder anderswo hat in der Schweiz keine Wirkung.

Bruce Bet, 1xBet, Funbet, Boomerang Bet, BetLabel, Gamdom, Pribet und WirWetten sind alle in derselben Lage: keine Schweizer Bewilligung, kein Schweizer Ausschlussregister-Anschluss, keine Schweizer Rekursmöglichkeit. Eine Lizenz, die ein Anbieter aus eigener Auskunft mitführt, ist in der Schweiz rechtlich belanglos; das Schweizer Recht fragt nach der Schweizer Bewilligung, nicht nach einer ausländischen.

Für Schweizer Wettende, die auf den Afrika-Cup wetten wollen, bedeutet das: Wer eines dieser Angebote nutzt, verlässt den Schutz der Schweizer Bewilligung. Das ist kein moralisches Urteil – es ist die Beschreibung dessen, was bei einer Streitigkeit mit dem Anbieter fehlt. Es gibt keine Schweizer Aufsicht, die eingreift; es gibt keine Schweizer Sperrregister-Anbindung, die das Konto blockiert, wenn der Spieler sich selbst aussperrt; es gibt keine Schweizer Zahlungsaufsichtspflicht, die sicherstellt, dass Gewinne auf ein Konto im Namen des Spielenden ausgezahlt werden. Wer eines dieser Angebote nutzt, tut das ausserhalb der Schweizer Rechtsordnung.

Urteil: Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung bieten im Vergleich zu Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport ein breiteres Wettprogramm und oft höhere Limits, aber ohne den Schutz der Schweizer Aufsicht. Für eine Afrika-Cup-Wette mit kleinerem Einsatz ist der Verlust dieses Schutzes weniger spürbar; bei einem grösseren Gewinn oder einer Streitigkeit mit dem Anbieter ist er entscheidend. Wer in der Schweiz wettet, sollte wissen, was er mit der Wahl eines nicht bewilligten Anbieters aufgibt.

Eine letzte Rechnung: was kostet ein Afrika-Cup-Spiel im Schnitt?

Die Marge, die im vorherigen Abschnitt für ein 1X2-Markt mit den Quoten 2.10 / 3.40 / 3.60 berechnet wurde, lag bei rund 4.6 %. Was heisst das konkret?

Wer an einem Afrika-Cup-Siel auf den 1X2-Markt insgesamt CHF 100 setzt – gleichmässig oder ungleichmässig auf die drei Ausgänge verteilt – bekommt im Mittel CHF 95.40 zurück. Die CHF 4.60 sind die Kosten der Wette: das, was im Mittel beim Veranstalter bleibt, egal wie das Spiel ausgeht. Das ist kein Verlust, der bei einer einzelnen Wette entsteht – es ist der durchschnittliche Verlust über sehr viele Wetten. Bei einer einzelnen Wette kann der Spielende gewinnen oder verlieren; die Marge ist die Grösse, die das Verhältnis zwischen Gewinnen und Verlusten im Aggregat beschreibt.

Wer also weiss, dass die Marge bei 4.6 % liegt, weiss: Von jedem CHF 100, den er über die ganze Saison auf 1X2-Märkte des Afrika-Cups setzt, sind im Mittel CHF 4.60 «Kosten». Das ist nicht viel – ein Spieleabend im Restaurant kostet mehr. Aber es ist auch nicht null, und wer auf vielen Märkten mit unterschiedlichen Margen spielt, sollte sich der jeweiligen Marge bewusst sein. Nischenmärkte (Karten, Ecken, Handicap-Linien) tragen typischerweise höhere Margen; der 1X2-Hauptmarkt ist am ehesten vergleichbar.

Diese Rechnung steht und fällt mit den Annahmen. Die Quoten 2.10 / 3.40 / 3.60 sind illustrativ, nicht von einem konkreten Spiel übernommen; die Marge gilt für genau diese Quoten, nicht für andere. Wer ein reales Spiel prüft, nimmt die tatsächlichen Quoten und rechnet selbst.

Häufige Fragen zum Afrika-Cup und zu Wetten darauf

Wer organisiert den Afrika-Cup, und wann findet die nächste Ausgabe statt?

Der Afrika-Cup wird von der Confédération Africaine de Football (CAF) organisiert und seit 1957 ausgetragen; Ägypten hält mit sieben Titeln den Rekord. Die letzte Ausgabe war der Afrika-Cup 2025 vom 21. Dezember 2025 bis 18. Januar 2026 in Marokko. Die nächste Ausgabe ist der Afrika-Cup 2027, geplant vom 19. Juni bis 17. Juli 2027 in Kenia, Tansania und Uganda; 54 Mannschaften haben sich für die Qualifikation gemeldet.

Darf in der Schweiz auf den Afrika-Cup gewettet werden, und bei welchem Veranstalter?

Ja, aber nur bei einem der zwei bewilligten Veranstalter: Swisslos Sporttip für die Deutschschweiz, das Tessin und Liechtenstein, oder Loterie Romande Jouez Sport für die Westschweiz. Ein Online-Konto gibt es nur für Personen mit Wohnsitz im jeweiligen Servicegebiet; ausländische Anbieter haben in der Schweiz keine Bewilligung.

Zählen Verlängerung und Elfmeterschiessen bei einer Wette auf den Spielausgang zur regulären Spielzeit?

Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die normale Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Elfmeterschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder die Wette darauf gerichtet ist. Wer auf den Spielausgang eines K.-o.-Spiels wettet, wettet also auf 90 Minuten plus Nachspielzeit, nicht auf das Ergebnis nach Verlängerung.

Wie berechnet sich der Gewinn aus Einsatz und Quote, und was ist die Marge?

Eine Quote von 2.10 bedeutet: Ein Einsatz von CHF 10 wird bei einem Treffer mit CHF 21 zurückgezahlt, der Nettogewinn ist CHF 11. Die Marge ist der Anteil, den der Veranstalter im Mittel einbehält; sie ergibt sich aus der Auszahlungsquote 1 ÷ (1/Quote₁ + … + 1/Quoteₙ) und beträgt 100 % minus diese Auszahlungsquote.

Wie funktionieren die Verlustlimiten, und wie wird eine Spielsperre eingetragen?

Vor der ersten Teilnahme bei Swisslos Sporttip müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden (Obergrenze CHF 9’999, unter 21 Jahren CHF 1’000); eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine Spielsperre lässt sich produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst setzen; eine unbefristete Sperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos.

Ab welchem Betrag fällt auf Wettgewinne Verrechnungssteuer an, und was bedeutet «je nach Kanton»?

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind einkommenssteuerfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn und werden erst darüber besteuert. Die Bundesgrenze liegt seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000; die kantonale Grenze unterscheidet sich je nach Kanton. Über der Grenze zieht der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ab.

Wie viel Marge steckt in einer Quote?

Die Marge lässt sich für jeden Markt berechnen, in dem alle möglichen Ausgänge eine Quote haben. Das Standardbeispiel im Fussball ist der 1X2-Markt: Sieg Heimmannschaft (1), Unentschieden (X), Sieg Auswärtsmannschaft (2). Für eine fiktive Begegnung mit den Quoten 2.10 / 3.40 / 3.60 ergibt sich die Auszahlungsquote als 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte der Einzelquoten:

Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/2.10 + 1/3.40 + 1/3.60) = 1 ÷ (0.4762 + 0.2941 + 0.2778) = 1 ÷ 1.0481 = 0.9540 – also rund 95.4 %.

Die Marge dieses Marktes liegt damit bei 100 % − 95.4 % = 4.6 %. Von jedem CHF 100, die auf diesen 1X2-Markt gesetzt werden, zahlt der Veranstalter im Mittel CHF 95.40 an die Wettenden zurück und behält CHF 4.60. Eine Marge von 4.6 % auf einem 1X2-Markt ist für eine Grossveranstaltung ein normaler Wert; bei Nischenmärkten mit karten oder exotischen Linien kann die Marge deutlich darüber liegen, ohne dass es auf den ersten Blick auffällt. Wer Quoten vergleicht, vergleicht deshalb am besten nicht eine einzelne Quote, sondern die implizite Auszahlungsquote über den ganzen Markt.

Diese Beispielrechnung zeigt, was die Werbung mit «Top-Quoten» oder «Best Odds» oft verschweigt: Die Quote allein sagt wenig, die Marge über alle Ausgänge ist die ehrlichere Kennzahl.

Verfasst vom Team von „Schwingwetten”.

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